Herr Leise, ein alter, schwerhöriger Mann, geht einkaufen,
bricht in einem Hamburger Supermarkt zusammen und wird
ins Krankenhaus eingeliefert.
Herr Leise ist ein Sonderling, ein Einzelgänger, der dem Leser
durch seine liebenswert beschriebenen Marotten und
Eigenheiten schnell sympathisch und vertraut wird.
Im Wechsel zwischen vergangenem und gegenwärtigem Leben
des Herrn Leise wird die Geschichte in einer dem Autor ganz
eigenen, detailfreudigen Weise erzählt. Kindheit, Jugend und
Alter des Herrn Leise berühren sich immer wieder und so
spannt sich ein Bogen, der sich am Ende zu schließen scheint.
Diese Geschichte ist, wie der Name ihres Helden, leise. Sie
berührt, macht neugierig und schafft es trotzdem, den Leser
zum Lächeln zu bringen.